Eine seltsame Form der Umgestaltung findet gerade am Strand von Togo statt.
Lomé hat mit 1,5 Millionen Einwohner praktisch keine Parks. Eigentlich auch kaum sichtbar eine Stadtplanung. die scheint sich auf Straßen zu beschränken, die aber ständig zu groß, zu klein und mit seltsamen Abbiegemöglichkeiten gestaltet sind. Nichts in der Planung, was man als Möglichkeit zur Naherholung sehen kann. Parkbank ist ein Fremdwort.
Es hat sich über die Jahre eingebürgert, dass man am Wochenende an den Strand geht. Zu abertausenden pilgern Lomés Einwohner ans Meer. Insgesamt sind das von der Ghana- bis zur Benin-Grenze etwa 35 Kilometer Sand. Sieht man mal vom Müll ab, sieht das aus, wie man sich eben schöne Sandstrände vorstellt. So richtig mit Fischerbooten und Palmen. Und vor allen Dingen mit unzähligen Strandkneipen. Legalen und Illegalen. Egal. Ein Angebot das ankam. Auch bei den wenigen Touristen, die sich nach Togo verirrten. Außer einem riesigen Markt hat die Stadt ansonsten für die nichts, gar nichts anzubieten.
Die Strandlokale werden gerade alle abgerissen. Alle. Bis auf das große Hotel das dem Herrn Präsidenten gehört und den Hafenanlagen. Auf die gesamte Länge. Lassen Sie mich zu den Abschnitten kommen bevor ich das prophezeien beginne.
Von Westen nach Osten. Von der Ghana-Grenze bis zu den Hafenanlagen mit etwa 5 Kilometer wird seit Jahren Sand angetragen und der Strand wird ständig breiter. Vom Warenhafen weiter bis zu dem Phosphathafen sind es etwa 20 Kilometer, wo sich seit dem Hafenumbau der Chinesen die Strömung so verändert hat, dass Strand abgetragen wird. Was noch verstärkt wird dadurch, dass fast auf der ganzen Länge Sand für den riesigen Bauboom in gigantischer Menge abgetragen wird. Das ist dann da, wo deutsche Dokumentarfilmer_:*Innen hinkommen um zu beweisen, dass wegen dem menschengemachten Klimawandel das Meer steigt und die Häuser armer Menschen frisst und denen man deshalb Asyl gewähren sollte. Die restlichen Kilometer ändert sich nichts.
Nun fragte sich ganz Lomé, was nun diese Scheiße soll. Apropos. An ein paar Abschnitten diente der Strand auch als Klo und Müllkippe, wofür es keine oder nur marginale Aufsicht gab. Wir, die wir auch über den dubiosen Abriss rätselten, fragten nun herum und fanden lange nichts das diesen Kahlschlag erklären könnte. Bis gestern. Da vermutete Jemand, dass eine holländische Firma den Auftrag bekommen hätte, um da für viel Milliarden an Euro etwas zu bauen. Die hätten ja Erfahrungen mit Deichen.
Hä?
Versauter Strand 200 Meter vor der Haustüre
Bevor ich nun zu meinen Vermutungen komme, ein Blick an unseren Strand, der bis vor kurzem ein lang gezogener Sandstrand war. In dem Bereich liegend, wo wegen der Strömung und der Sandentnahme die letzten 10 Jahre etwa 25 Meter verschwunden sind. Im Vordergrund sieht man die Ruine der Bar von einem Rasta-Strandlokal das auf natürliche Weise vom Atlantik gegessen wurde.
Dahinter ein neues Hotel. So nah am Meer, dass Niemand versteht, warum der Bauherr solch ein Risiko eingeht Dominant sichtbar ein Wall aus riesigen Felsbrocken, der ins Meer geschüttet wurde und den dortigen Teil des Strandes zum Privatstrand des Hotels abschottet. Weiter dahinter ein zweiter Wall. Noch weiter im Hintergrund, schon etwas grau im Dunst ein weiterer, bei dem man euch noch schemenhaft Bebauung sieht.
Noch vor wenigen Jahren konnte man in dieser Sicht, unabhängig vom Schwund, am Strand entlang bis zum Hafen laufen, den man, sehr undeutlich mit dem Hintergrund verschwimmend, in etwa 8 Kilometer Entfernung sieht. Es war heute Morgen bewölkt und feucht.
Diese hässlichen Wälle behindern nun den Fußverkehr der Kleinhändler, die an den Wochenenden von Strandlokal zu Strandlokal gelaufen sind. Doch die sind ja nun auch weg. Die Steinkolosse die da aus den Bergen angefahren werden, sind kaum eine zukunftsträchtige Lösung Seit Jahren wird das an teuren Hotels gemacht und sie verschwinden, untergraben vom Wasser der Brandung, ganz langsam im Sand.
Nun also zu meiner Vermutung. Irgendein Politiker, vielleicht Außenminister Robert Dussey der gerade die Änderung der weltweiten Landkarten durchsetze, hat bei der UN oder in Brüssel über die menschengemachte Schuld der westlichen Industriewelt lamentiert und wurde erhört. Früher Postkolonial und Ausbeutung sind nun Klimathemen modern um Steuergelder in Kanäle zu leiten und neu zu verteilen.
Da die Niederländer wohl wenig Landmasse aufschütten werden, sind die Projekte eben diese Wälle. Durch die können über die Jahre 20, dreißig Meter Strand aufgeworfen werden. Mein Gefühl sagt mir, dass das ganze ein grandioser Quatsch sein wird, bei dem über die Jahre eine riesige Sauerei und Baulärm für nichts und wieder nichts produziert wird. Die gewachsene, einfache gastronomische Infrastruktur und Wochenendvergnügungen sind über Jahrzehnte kaputt. Wegen irgendwas wegen Klima.
Man kann zurückschauen bis zur deutschen Protektoratszeit und weiß, dass sich seitdem der Atlantik ganz langsam vorwärts frisst. Die vom Hafenbau veränderte Strömung die dies leicht beschleunigt, hätte irgendwann, absehbar, aufgehört sich zu verändern und wenn man den Abbau von Sand gestoppt oder gelenkt reduziert und die Architektur auf andere Materialien verändert hätte, wäre ein Lösung finanziell günstiger, und unabhängig.
Wie angekündigt, ich rate. Mehr geht gerade nicht, aber es ist unglaublich traurig, dass man die wenigen Vergnügungen die man hier außerhalb der Hallelujazentren finden kann, einer fragwürdigen Zukunft opfert, bei der nichts von Gewinn für die Bevölkerung zu erahnen ist.
14.9.
Wir fuhren am Togo-Strand entlang, wo nun überall traurige Schutthaufen von abgerissen kleinen Gastronomie-Gebäuden herumliegen um einen Sonntagsausflug auf die andere Seite der Grenze nach Ghana zu machen. Dort angekommen, gingen wir in ein kleines Strandrestaurant wo es noch so aussieht:
Strand bei Denu in Ghana
Es kam der Gedanke, dass das Hotel Madiba, nach der die Avenue in Avepozo benannt ist einem Minister gehört und die ersten Meter bis zum Pool schon vom Atlantik geholt wurden. Vermutlich ist das Hotel Sarakawa in Lome, das dem Präsidenten gehört, auch schon dergestalt angeknabbert. Die Ahnung beschlich den Propheten, dass zwischen dem Gerücht einer großzügigen Milliardenhilfe und diesen Besitzständen ein Zusammenhang besteht.
Doch weg von den Schlechtigkeiten dieser Welt zu einem kleinen Ereignis, das die Stuttgarter Leser erfreuen dürfte. Der Grund unserer Reise hieß mal Charlie. So kennen ihn auch die etwas älteren Suttgarter., die in der Musik- und Vergnügungsszene seit den Achtzigern oder bei mir in der Galerie in den Neunzigern unterwegs waren. Nach einem etwas schwierigen Grenzübertritt, weil weder eine internationale Zulassung fürs Auto noch Visa für Peter, aber mit ein paar Vertrauen stiftenden Überredungsscheinchen und dem Versprechen, mich Abends unbürokratisch zurückzumelden kamen wir im Hotel seines Vetters an und fragten in der Einfahrt nach ihm. Nach Charlie.
Später wurden wir beim Bier lachend aufgeklärt, dass Charlie in Ghana nicht mehr als Anrede statthaft wäre, den hier ist er Nana Brewuo III von Konongo, Tudwono des Ashante Hene. Für uns und die Freunde am Tisch aber kurz Nana. Seine Frau Martina war auch da. Alle hatten wir leichte Spuren des Alters, die wir durch die Lebhaftigkeit meiner Assistentin in der Ablenkung vergasen. Martina ist übrigens der Grund, weshalb im Wappen, das ich schon auf der vorigen Seite abbildete und da noch nicht wusste, dass wir uns sehen werden, das Württembergische Hirschgeweih neben all den ghanaischen Details auftaucht. Weil Frau und Tochter aus Stuttgart sind. Hier können Sie und Du nochmal gucken
Als ich beim Abschied kurz vor dem Auto noch auf die Idee kam schnell ein Foto zu machen, hatte sie gerade seine Hand losgelassen.
Meine Assistentin, links, mit Nana Brewuo III von Konongo, Tudwono des Ashante Hene
Nana Charlie und Ihr Prophet der Kreisklasse B hatten reichlich gemeinsame Erfahrung und Erlebnisse. Die Freude war also groß. Die Rückfahrt dann total easy. Hinterlegte Papiere abgeholt bei den Ghanaern und durchs Fenster hochgehaltene Kärtchen der Identität bei den Togoern fuhren wir wieder am versauten Strand von Togo entlang gemütlich nach Avepozo.
15.9.
Nein. Das Hotel Sarakawa sei noch nicht angeknabbert und außerdem habe man kurz vor Avepozo aufgehört abzureißen. Mein Erklärungsmodel also hinüber. Vielleicht. So beim Bier am Montag Abend.
Erinnern Sie sich an die Schilderung der Abrisse entlang der historischen deutschen Bahnlinie von Lomé nach Aneho? nachdem mein Projektvorschlag keine Freunde fand, hätten indische Investoren übernommen und an der ganzen Trasse entlang alle Verkaufsstände, Blechhütten und Container mit „Degacher" gekennzeichnet. Genau genommen heißt das „Entwurzeln" aber eigentlich „Verschwinden". Tatsächlich wurde nur von Lomé bis kurz vor Baguida alles abgerissen und Avepozo bereits verschont. Also etwa 10 Kilometer Zerstörung und 20 km alle Wände mit Degacher vollgschmiert.
Man hatte wohl von togoischer Seite, das versprochene Schienennetz vom Hafen in die Stadt nicht liefern können, weshalb die Inder ausstiegen. Das kostete hunderten von Kleingewerblerinnen sehr viel Geld für nichts. Sturm im Wasserglas. Und ähnlich sei es nun mit dem Strandprojekt. Wieder kurz vor Baguida und Avepozo, also östlich vom Hafen hatte man aufgehört mit Zerstörung.
Wir sehen weiter.
15.9.2026
Konjunktur
Kommen wir für einen kurzen Moment zu Deutschland. Dort grassiert die Idiotie in einem Ausmaß, hinter dem Strand und Bahnlinie wie Schabernack aussehen.
Man ruiniert mit Merkelscher Politik die Energie, überschwemmt das Sozialsystem mit Angelockten und nach Covid verschleudert man die nächsten Milliarden in die Rüstung um westliche Werte in der Ukraine, dam korruptesten Fascho-Land Europas, zu verteidigen. Alles geht pleite, täglich gehen Firmen pleite und dann das:
Dank Merz kann man günstig einkaufen
Durch die aktuelle Beschäftigungsentwicklung von Frauen schafft man eine gigantische Bürokratie und in Nichtregierungsorganisationen finanziert man ein Heer von Propaganidisten und Asylindustrie inklusive Menschenschmugglern.
Jedes Jahr verlassen 150.000 bis 300.000 deutsche Fachkräfte das Land und machen Platz für Familiennachzug von kinderreichen Muslimen, die den übrig gebliebenen Rest von Ungläubigen für sich arbeiten lassen. Die Konservativen, wo es noch ein paar Menschen mit Verstand hat, werden von Nazis, Kommunisten und Faschisten als Nazis und Faschisten beschupfen.
Deshalb guckt der Herr Merz so saudumm aus der Wäsche und tut so, als wolle er sich mit seiner Kravatte suicidieren, bevor er das Weinen beginnt.
Der größte Aufkäufer des deutschen Mittelstandes heißt Blackrock. Der Arbeitgeber von Herrn Merz. Anlagefirmen wie diese haben ja schon die Löwenanteile der Großfirmen und vor allen Dingen haben sie die Medien in der Kontrolle. Was wiederum die Kriegstreiberei erklärt. Immerhin haben diese Firmen bereits ein Drittel der ukrainischen Landmasse erworben, die man von deutschen Soldaten bewachen lassen möchte.
Und diese Medien schreiben, oh Wunder, oh Wunder, es wird wieder investiert in Deutschland. Die Formulierung ist etwas verfälschend, Finden Sie nicht?
Jetzt wird Deutschland günstig aufgekauft um es endgültig als Oligarchie zu leiten.
Wenn man in Afrika für ein paar Euro mal kurz unbürokratisch auch ohne Visa, das übrigens teurer wäre, etwas zum Vorteil eines Bittstellers regelt, nennt man das Korruption. Was in Deutschland abgeht ist allerbrutalst denkbare Korruption. Es ist Verbrechertum.
16.9.
Wenn Bauern pleite gehen, ist Land billig. Und Bill Gates in den Zeitungen. Die er fördert.
Bill Gates ist nach Spritzenhändler nun Landkäufer und Hersteller industrieller Nahrung. Er befreit sich gerade von Woke und Klima.
Eine der ungenauesten Prophezeiung des Propheten der Kreisklasse B im Jahr 2020 war ein Gewinn durch Spritzen von 42 Milliarden des Philanthropen. Mehr war zwar gefühlt, aber der Mut fehlte es Wahrheitsgemäß mitzuteilen. Die exakteste Voraussage war der Betrag den der Prophet, wäre er Bill Gates, für Pressearbeit aus diesem Gewinn investieren würde. Er hätte 500 Millionen Euro dafür verwendet. Genau dieser Betrag war später auf der Seite der Stiftung genannt. Le Monde, Spiegel, Zeit, Süddeutsche ...
Wenn man reich ist und noch reicher werden möchte, ist Intelligenz eher hinderlich. Man muss Bedenken beiseite lassen. Moral oder Rücksicht schaffen Bedenken.
Wenn die Zeit reif ist, muss man in Gewinn durch Funktion von neuartigen Viren investieren und danach eben in Rüstungsfirmen. Und rechtzeitig wieder aussteigen. Erinnern sich meine Leser an den Bericht über eine seltsam brutale Malaria, die in Westafrika stattfand als Herr Gates ein neues Malariamittel auf den Markt brachte? Ihr Prophet hätte auch prophezeien können, wann Rheinmetall zum investieren lohnt.
Ganz besonders achtgeben muss man, wenn Herr Gates vor etwas warnt. Als Benutzer natürlicher Intelligenz fürchte ich die künstliche eher nicht. Sie macht intelligente Menschen intelligenter und dumme Menschen dümmer. Was nicht funktioniert, habe ich über Benin beschrieben. Aber das schönste und einfachste ist, einfach den Stecker zu ziehen oder eine Oreschnik drauzuschmeissen. Dann ist Schluss mit der Gefahr.
Was also will uns Herr Gates hinter seinen Warnungen verkaufen?
Ich hol die Tage mal die Glaskugel raus.
Apropos Digitalisierung.
Man sollte viel mehr darauf achtgeben, nicht zu viel zu digitalisieren. Weder alle Informationen, noch Ratschläge. Am allerwenigsten aber Geld.
Je mehr Digital, desto chaotischer ein Stromausfall.
Ach so ja. Während den Deutschen die Barknete langsam weggenommen wird, geht das griffige, haptische, echte Geld in Scheinen in die Ukraine. Weil die Geldtransporter ja schon ein ganz klein wenig öffentlich gemacht wurden, (Orban, Ungarn, abgesägt) werden Barren und Scheine vermutlich zusammen mit den in Deutschland hergestellen Raketen, Bomben und Drohnen transportiert. Frei Haus an die ukrainische Oligarchen. Bei Tacheles 220 mit Röper und Stein so ab etwa 1 Stunde und 17 Minuten zählt Herr Röper auf.
Nur ahnen kann der Schwurbler die Verbindungen zu den israelischen mongolisch-turkmenischen Stammesbrüdern. 50 geschätzte Millionen verlassen dann die Ukraine wieder. Wöchentlich. Von Deutschland nach Ukraine sind etwa 100 Milliarden geflossen.
17-9-
Am 17. September nimmt sich Peter Haisenko des Thema Ausverkauf an Der Rest Deutschlands wird verramscht. Manchmal habe ich den Eindruck, der Blog hier dient mehr Personen als Anregung als ich ahne.
20.9.2026
Resignation
Immerhin hat es gereicht bis zum Prophet der Kreisklasse B
Nun, früher mal, da dachte das als Ich gefühlte Individuum, mal sowas zu werden wie Alexander oder Peter der Große. Nur war es leider so, dass das Wissensgebiet Afrika eigentlich fast Niemand in den reichen Zentren interessiert. Außerdem wurde im Wissensaneignungsprozess Niemand umgelegt. Um in die Geschichte einzugehen wäre das als Sensation aber hilfreich. Schließlich ist die Rolle vom Dalai Lama schon belegt. Die Nummer als Friedensfürst hätte mir eh wieder Niemand abgenommen. Dafür hätte ich in der Pubertät keine Zigaretten klauen dürfen.
Nun sitze ich seit mittlerweile über 12 Jahre in Togo herum. Einem der uninteressantest vorstellbaren Länder und wundere mich, dass niemand mehr auf mich zukommt um eine fette Nummer durchzuziehen. Nicht einmal die zwei Millionen Euronen, die ich für ein Kulturzentrum in die karge Öffentlichkeit als Möglichkeit injizierte, spricht noch Jemand an. Gähnen. Statt dessen gibt es nun eine Assistentin, bei der ich Opa spielen kann, damit in zwanzig Jahren was aus ihr wird. Ich hatte echt mal Größeres vor.
Statt Rente, als Cash, legte ich Trottel mir Kunst zu, die ich Tröpfchenweise in Millionen umsetzen wollte. Dass dieser hehre Vorsatz in das Zeitalter der Kriegslüsternheit fällt und Frauen die vor geisteswissenschaftlicher Energie fast platzen, statt Wissen zu schaffen den Markt kaputt machten, war nicht in der Planung und in der Vorstellungswelt.
Heute gibt es was mit Rindfleisch eines vermutlich einigermaßen glücklichen, freilaufenden Tieres. Gemessen am Schicksal von Jemand aus Gaza also dick Luxuriös. Und da ist das Frühstück mit Baguette, Wurst, Käse und allerlei Beleggemüse wie Gurke, Tomate, Radieschen, Zwiebeln und Oliven noch gar nicht als Stillleben abgebildet. Kaffee Arabica. Nobel geht die Welt zugrunde. Und doch, so ein kleines Quantum Unzufriedenheit will nicht weichen. Ich war doch für Größeres geboren. Oder?
Wie zur Untermalung fällt genau in dem Moment in dem ich nach dem „Oder?" den Wassererhitzer für den Arabica einschalten will, der Strom aus. Fünf Uhr Morgens. Zappenduster. Wie die Zukunft. Die Hähne krähen. Vielleicht die Tage ein Poulet Bicyclette ?
„Der Begriff Poulet Bicyclette (wörtlich „Fahrrad-Hähnchen“) bezeichnet eine traditionelle, widerstandsfähige Hühnerrasse sowie ein sehr beliebtes Nationalgericht in Westafrika, insbesondere in Ländern wie Burkina Faso und Togo."
Ja und dann muss ich ständig auch alles besser wissen. Doch wen interessiert schon, dass Fahrradhuhn nichts mit Rasse zu tun hat wie die künstliche Intelligenz behauptet, sondern es so heißt, weil man vor nicht allzulanger Zeit am Lenker, betäubt mit Kopf nach unten hängend, die Viecher vom Dorf in die Stadt radelte. Widerstandsfähig sind die deshalb, weil sie ungeimpft und antibiotikafrei in der Gegend herumrennen und auf Küken achtgeben.
Sodele. Der Strom ist wieder da und der Arabica mit leichter Verspätung fertig. Eine Resignation, die sich nach dem Aufwachen und schon wieder pinkeln, wie oft denn noch?, eingestellt hatte, ist irgendwie verschwunden. Die Lebensabschnittsgefährtin, sonst eher auf Voodoo, geht heute in die Kirche. Doch vorher, also gerade eben, stand sie schon am Herd und machte für Mittag eine Erdnusssoße. Wie erwähnt fünf Uhr. Der Geruch lässt jede Resignation und Hoffnung auf mal wieder beachtet werden hinten durchs Fenster rausziehen.
„Sonntags in der kleinen Stadt, wenn die Spinne Langeweile. Fäden spinnt und ohne Eile..." Togoischer Sonntag eben. Ruhm und Ehre vielleicht Montag. Da muss ich wegen meiner Aufenthaltsgenehmigung zum Finanzamt und hoffe, dort für die kommenden Jahre nichts abdrücken zu müssen.
Bisher hatten Sie immer einsehen mit dem brotlosen Künstler.
Den Mercedes nehmen sie hin, weil der zu einem Deutschen gehört. Unabhängig von Status. Hauptsache man kann sich gemeinsam über einheimische Soßen unterhalten und daran den Integrationswillen ablesen.
Teil des Frühstücks im armen Togo
... und wer jetzt denkt dass die Oliven aber Luxus seien im armen Togo, der hat schon recht. Für togoische Verhältnisse. Aber im Vergleich mit Deutschland sieht es wieder anders aus. 100 Gramm kosten offen beim Libanesen umgerechnet 45 Cent und reichen eine Woche. Alles Andere ist togoischer Anbau. Radieschen sind selten, weil sie von Einheimischen nicht gegessen werden. Vermutlich sind die nur für europäische Klientel und Rückkehrer angebaut.
24.9.2026
Ethnolinks
Polizei abschaffen, durch Sozialarbeiter_:*Innen ersetzen und im Saal grölen alle mit erhobener Faust „auf zum letzten Gefecht". Also gemeinsames aufrufen zu Gewalt.
Eigentlich wollte ich mich ein wenig mit den Linken versöhnen, weil sie von der politischen Rechten pauschal mit der Antisemitismuskeule bearbeitet werden. In der Ukraine sind die korrupten Oligarchen zum auffällig großen Teil Juden, in Israel sind die Kriegstreiber Juden und in den USA sind neben Evangelikalen auch schon wieder die Juden in der Anzahl auffällig im Anteil der Politik. Da steckt etwas Ungutes drin und ich möchte das auch sagen dürfen ohne dass man mir vorwirft, ich wolle den Holocaust wiederbeleben.
Ob Achse des Guten, Don Alfonso, Reitschuster, Kontrafunk und noch ein paar etwas unbekanntere konservative Formate setzen sich meiner Meinung nach zu undifferenziert mit den linken Positionen auseinander, und, leider, daraus ableitend auch mit Russland. Im Gegensatz zu den hassenden Muslims, versuchen immerhin viele Linke zwischen Jude und Zionist zu unterscheiden, was ich für wichtig in der Beachtung halte. Wenn man das Konzept der Landnahme verurteilt, ist man nicht automatisch ein Hasser aller Juden. Dass man das ganze dann auch noch mit dem Berliner Enteignungsthema vermischelt halte ich für ungut.
Bevor ich nun zu meinem eigentlichen Thema komme, noch ein Erlebnis. Ich kannte in Stuttgart eine Palästinenserin die aus einem Lager im Libanon kam. Mit Ihrer Mutter verließ sie eines Abends verbotenerweise das Lager um in der Stadt Freunde zu besuchen. In dieser Nacht machten Israelis das Lager platt. Als die Freundin des Morgens in die Schule im Lager ging musste sie feststellen, dass alle ihre Mitschüler tot waren. Alle.
Es ist schwer, nach einem solchen Trauma Objektivität zu bewahren. Oder, weil es gerade den 9. September gab, den ich nach vielen Recherchen für inszeniert halte, in der Presse aber vorwiegend die Propagandaversion des CIA und des Mossad weiterverbreitet wurde, möchte ich daran erinnern, dass es sieben muslimische Länder waren, die man, nach 2001, angekündigt, mit Krieg danach vernichten wollte. Sechs davon bereits erfolgreich. Ich habe viele muslimische Länder bereist, die auffällig fundamentalistischer wurden, nachdem Christen und Juden über Muslime hergefallen sind um ihnen ihre Ressourcen abzunehmen. Karin Leukefeld, Mathias Bröckers, Dirk Pohlmann und Walter van Rossum, sind drei mich beeinflussende Namen von Linken, die nicht in der SED-Nachfolge anzusiedeln sind.
Mit langer Einleitung möchte ich bei „Links" bleiben und eine weibliche Szene betrachten, die beim merkelschen grünroten Marsch durch die Institutionen die Geisteswissenschaften eroberten und dabei das Geschäft der Kunstvermittler zerstörten, die sich mit außereuropäischer Kunst beschäftigen Die ethnologischen Museen sind fast vollständig von diesen Seilschaften eingenommen.
Ein Freund schickte mir einen Artikel über den Abschied von Nanette Snoep, seit 2019 Direktorin des Rautenstrauch-Joest-Museums in Köln, deren Vertrag hoffnungsvoll Ende dieses Jahres nicht verlängert wird. Hoffnungsvoll deshalb, weil durch den konservativen Einfluss diese Fehlentwicklung der femininen Seilschaften benannt und vielleicht demnächst ausgebremst wird.
„Die Communities sollten stärker teilhaben, und ich habe mir gewünscht, dass es für Menschen mit Rassismuserfahrung einfacher wird, das Museum zu betreten, mitzumachen und Vertrauen zu einer Institution zu fassen, die tief in der Kolonialzeit verankert ist."
Links, Grün, Woke, Geschwalle. Schon zu Beginn des Artikels wird klar wo diese Frau steht.
Ich lass mal weg, dass sie Leute anlockt, die sich in Opferrolle sehen. Die Afrikaner mit denen ich auf hohem qualitativen Niveau arbeitete, sahen sich definitiv nicht in dieser Rolle. Auf die Frage wo sie herkommen, antworteten sie mit dem Herkunftsland und wenn ihnen mal ein Kind in die Haare fasste, was ich übrigens sehr selten mitbekam, dann lachte man über Neugierde und nicht über Rassismus. Es ist dieses verlogene Gutmenschentum, das schon im ersten Absatz des Interviews die Richtung angibt.
Die Verbrechen der Deutschen nach ihrer kurzen Zeit in Afrika wurden von den Engländern nach dem ersten Weltkrieg lanciert um zu schaden. Die DDR übernahm diese Propaganda nach dem Zweiten um sich und den Sozialismus zu schönen und den Imperialismus für das verantwortlich zu machen was schief lief. Daraus ergab sich ein völlig verzerrtes Bild der Vergangenheit. Als im 19. Jahrhundert so etwas wie eine neue Form von Welthandel entstand, entwickelte sich der Anspruch, die Bevölkerung über die Welt aufzuklären, damit sie mit Vorbildung in fremde Länder reisten. Dass dann viel schief lief, ist etwas das man bereden muss um Fehler nicht zu wiederholen, aber nicht ständig überzudramatisieren. Außer eine paar Afrikaner kenn ich Niemand, der die damalige Zeit erneut haben möchte. Obwohl man in Afrika auch viel Positives in diese Zeit deutet.
Da die Deutschen den überheblichen Stil der Engländer und Franzosen mit ihrer Ausbeutungsphilosophie nicht kopieren wollten, entwickelten sie den Anspruch von Beschützern und machten Verträge, die noch heute in den ehemaligen Protektoraten bewundert und sogar gefeiert werden. Auch das will trotzdem fast niemand wiederholen, aber die Bestände des Museums nun mit den negativen Erscheinungsbilder von Kolonialismus in einen Topf zu werfen ist die Handschrift der religiösen Schuld- und Sühnesekte. Die Dame nennt sich Kulturmanagerin und scheint ihren Beruf mit Sozialarbeit zu verwechseln.
„Ich glaube im Übrigen nicht, dass sich Museen selbst dekolonisieren können. Als koloniale Institution können wir uns nicht selbst dekolonisieren. Wir können mitmachen, Raum geben, flexibel sein und insbesondere Macht abgeben."
Früher hießen diese Museen Völkerkundemuseum. Sie sollten die deutsche Bevölkerung bilden über das, was in der Welt abgeht. Heute sind diese Museen für sich museal. Den ursprünglichen Anspruch können sie nicht mehr erfüllen, doch eine Veränderung ist nicht unter dem Gesichtspunkt Dekolonisierung interessant, sondern zum Beispiel warum ein früherer Zustand trotz Technologisierung dies oder Jenes in die Neuzeit rettete
Die zugereisten Afrikaner interessieren sich nicht für Museen mit einem total langweiligen Programm. Die Ausstellungen der Dame scheinen alle mit englischem Titel zu sein und eine von Dreien, wieder einmal um das Thema Benin, das historisch völlig falsch dargestellt wird. Eine andere mit Namen „Resist" die antikolonialen Widerstand aus der Perspektive des Globalen Südens beleuchtet lockt vielleicht ein paar hinter dem wärmenden NGO-Ofen hervor. Das sind ideologische Themen die eine kleine Blase ansprechen.
Klaus Paysan, die afrikanischen Götter haben ihn selig, wurde vom Stuttgarter Völkerkundemuseum geächtet obwohl er ein extrem profunder Kenner vieler afrikanischer Kulturen war. Also machte er seine Ausstellung über Tiere in der afrikanischen Kunst im Naturkundemuseum und holte ein halbe Million Besucher. Während das Lindenmuseum noch achtzigtausend im Jahr hatte. Bei denen durchgewzungene Schulklassen mitgezählt wurden.
Suchen nach Kaufbelegen, das man Provenienzforschung nennt, mit aller Kraft etwas als gestohlen umzudeuten oder Kolonialkomplexe auszuleben sind keine interessanten Themen.
Sowas kann man nicht recherchieren, aber ich bin ziemlich sicher, dass seit 2019 alle Neueinstellungen im Museum Frauen waren. Je langweiliger das Programm, desto weniger fällt Korruption auf. Doch lesen Sie selbst als pdf: Museen können sich nicht selbst dekolonisieren.
27.9.2026
Linke Links
Noch vor wenigen Tagen begann diese Linkanhäufung nur als Anhang zu dem vorigen Ethnolink. Doch dann erweiterte und änderte es sich das als Linkslinks. Die mit Afrika und Kunst als unsere Hauptthemen vordergründig wenig zu tun haben. Doch zunächst mal eine kurze Erklärung zu Linkverhalten:
Links die auf interne Inhalte des Blogs oder der Galerie führen, sind als „blank" programmiert. Sie müssen, um auf den Link zurück zu kommen die Zurück-Taste oder den Zurück-Button benützen. Links die nach außen führen, auf andere, externe Seiten, gehen als neue Seiten auf, die Sie nach lesen als Seite wieder schließen um exklusiv auf Avepozo Flat zu verbleiben.
Wie zum Beispiel diese hier, wo Sie auf Anderwelt bei Peter Haisenko landen, der schreibend auf die Warnung von Herr Putin eingeht: Deutschlands Krieg gegen Russland wird ein sehr kurzer sein (blank). Es sind in Deutschland nicht nur die SED-Nachfolger, die früher umlegten wer abhauen wollte und heute reinschaufeln was an muslimischer Humanmasse nur möglich ist um den Imperialismus zu besiegen die ein Rad abhaben. Nein, die neue grünrotchristliche Blockpartei findet das gerade auch schick, völlig ohne Grund einen Krieg zu wollen. Oder, um genauer zu argumentieren und einen versteckten Antrieb zu nennen, für Interessen der Geldanleger nach Pharma nun Rüstung fett zu promoten um Reiche noch reicher zu machen.
Sie sehen, der Prophet der Kreisklasse B (#) ist tief in seinem Herzen auch noch ein bisschen konservativ links. Wenn man schon Geld in Hülle und Fülle ohne Deckung druckt, soll man es wenigstens ein wenig gerechter verteilen. Dass die, die das Geld von Washington und Brüssel aus in Auftrag geben, gerade das nicht wollen, ist ihm auch klar ...
„Und es ist wieder England, das führend darin ist, Deutschland in einen Krieg gegen Russland zu treiben. Es ist dasselbe Muster, das London schon vor dem Ersten und Zweiten Weltkrieg angewendet hat, um seine erklärten Erzfeinde zur gegenseitigen Vernichtung zu treiben."
Mit diesem Hinweis endet der Artikel von Peter Haisenko und schließt den Kreis zur völlig bekloppten Kolonialinterpretation der „geisteswissenschaftlichen" „woken" Frauenseilschaften vom vorigen Artikel.
Seit ein paar Tagen ist der Artikel von dem weiter oben erwähnten Mathias Bröckers als „Tag" geöffnet, auf dass er nicht vergessen wird. Jetzt ist es soweit. Er wird verlinkt.
„Es gibt wenig Neues zu den Ereignissen vom 11. September 2001. Matthias Bröckers hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und mehrere Bücher dazu veröffentlicht. Aus seiner Sicht ist immer noch aktuell, was er in seinem 2021 im Westend Verlag erschienenen Buch Mythos 9/11 – Die Bilanz des Jahrhundertverbrechens – 20 Jahre danach dazu schrieb."
Es ist erstaunlich, wie viel Menschen noch heute daran glauben, dass böse Musulmanen solche Flugzeuge so zielsicher hätten lenken können. Es ist ein alter Hut, dass die Amis auch mal eigene Leute opfern um dann losbomben zu können. 9/11 revisited.
Brauchen Sie noch mehr um überzeugt werden zu können? 3.Jahrtausend 133 mit Dirk Pohlmann: False Flags bei McMedien.
28.9.
Die Links eskalieren, weshalb strukturell und optisch ein wenig chaotisch umgestaltet wurde. Und noch einmal Bröckers. Im Gespräch mit B-Lash
„Die Terrorzelle um Mohamed Atta lebte in Hamburg. Was wussten deutsche Behörden? Warum wurde aus 9/11 ein „Krieg gegen den Terror“, der Islamisten eher gestärkt als geschwächt hat? Und was haben Palantir, Nord Stream und die Deindustrialisierung Deutschlands mit all dem zu tun? Wir sprechen über den Begriff „Verschwörungstheorie“ und wem er nützt, über Bröckers' Streit mit Henryk M. Broder, über Andreas von Bülow, über Medien, Parteipolitik und Israel und über die Frage, wie gefährlich der aktuelle Kurs gegenüber Russland ist."
Was den Togoern ihr Mais, ihre Erdnusssoße und ihre Fleischspieße sind, ist für die Österreicher, die Schweizer und die Süddeutschen das da:
Streichwurscht, Bergkäse und Salamisticks
Die Landjäger aus Pferdefleisch sind nicht mehr auf dem Foto, weil sie sofort weg waren. Dabei habe ich festgestellt, dass das hier in Südtogo tabu ist. Hunde und Katzen geht, aber nicht Pferd.
Der Besuch aus Österreich kennt Togo gut und weiß, was einem Stammesbruder in der Ferne fehlt
1.10.
Nur mal so, unbedeutend aber interessant. Ich schreibe immer noch „aufwendig" auch wenn ich weiß, dass es in dieser Form wohl aussterben wird. Es kommt nämlich von wenden und nicht von Wand. Beim schmieden von komplizierten Dingen wir Schwerter muss man das das Objekt beim schlagen ständig wenden. Weil die Sprachveränderer vor ein paar Jahren eher aus der Friedensbewegung kamen, oder so taten, war ihnen die Wand näher. Aus der wurde dann sogar die Brandmauer.. Heute sind sie auch bellizistisch geworden
Genau so bewusste schreibe ich „Alemane". Das ist Frauenfreundlich. Denn das hier von KI ist falsch:
„Die Alamannen (auch Alemannen) waren eine antike und frühmittelalterliche Gruppe westgermanischer Stämme, deren Name sich vermutlich von „alle Männer“ ableitet"
Ale oder Ala kommt aus dem Germanischen und heißt Alle. Man heißt Mensch und meint Frau und Mann. Im englischen noch sichtbar als Mankind. Woman ist die Frau. Im Deutschen bekam der Mann dann noch ein n dazu. Wo es noch allgemeine bleibt ist bei der Formulierung „Das muss man so machen"
Die kleine Salami kommt aus Südtirol. Dort sind das auch noch Alemanen. Wie auch im Elsass.
Doch wieder zu den Ewe nach Togo
Für normalsterbliche Weiße nicht essbar. Tierisch scharf. Nicht nur wegen Piment, sondern auch wegen kleingemahlenem Schwarzen Pfeffer und Ingwer. Dazu Aubergine und Adibolo. Foufou ist der gestampfte Ignam oder auch Yam genannt, die Riesenknolle. Das Soßenrezept ist aus der Gegend von Kpalime.
Foufou mit weißer Soße
3.10.2026
Fotoserie
So ein Blog hat ja was ausgeprägt privates. Ein kleiner Ausschnitt aus dem Alltag darf also schon mal sein. Die meisten Leser sind ja Bekannte und Freunde. Hauptsächlich die sollen sich mal mitfreuen. Am Jammern.
Auf hohem Niveau. Ich komme immer weniger zum schreiben und sollte mir viel mehr Gedanken um meine Arbeitsinhalte machen. Wie zum Beispiel um diesen Kopf aus Bronze.
Ifekopf mit europäischen Gesichtszügen
Diesen Kopf habe ich während des Schreibens neben mir stehen, weil ich diese Tage Proben für das Labor entnahm, fotografierte und Bildbearbeitung machte. Ob er wirklich alt ist wie mir versichert wurde, kann ich an der Patinierung nicht feststellen, weil er eine relativ neue Oberflächenbehandlung hat.
Ich habe ihn auf Risiko gekauft, den er hat europäische Gesichtszüge, ist in der Herstellung aber definitiv aus eine sehr professionellen Gießerei in Nigeria und wurde von einem Meister geformt. Selbst wenn das Labor keine Alter feststellen kann, ist es ein wunderbarer Guss.
Während Abends noch die bearbeiteten Bilder nach Deutschland gingen, kam am folgenden Morgen die Bäckerei dran. Vermutlich würde auch meine Assistentin sagen, dass das Baguette von einem Meister geformt wurde.
Hyriane isst Baguette
Da ich meine Arbeit in der Wohnung ausübe, spannt mich meine neue Assistentin ganztägig ein. Weil sie ein wenig abgeblätterte schwarze Farbe von meinem Locher mündlich ausprobierte, verpasste ihr meine Lebensabschnittsgefährtin, in Togo Chérie genannt, ein wenig rotes Palmöl, was schnelle Abfuhr, also Dünnpfiff erzeugt. Zurück von der Bäckerei reinigt der Prophet der Kreisklasse B höchstselbst den unteren Körperbereich um dann zu frühstücken, ein wenig Französisch zu lernen und wieder zu schreiben.
Schreiben geht so ab drei bis vier Uhr in der Früh, oder, dann schläft sie wieder, so von elf bis ein Uhr. Dann wird diese Seltenheit näher untersucht. Eine irre schöne Statue der Nok-Kultur, die ich für über 2000 Jahre alt schätze.
Vogelmann der Nok
In der vorchristlichen Zeit drückte dieses mythologische Wesen etwas uns sehr Unbekanntes aus. Entgegen der gängigen Literatur nehme ich an, dass es sich um eine ethnische Mischkultur handelte, bei der vermutlich Berber im Grenzgebiet zu Bantuiden eine Rolle spielten. Heute leben auf dem Gebiet im Norden Nigerias wo diese Skulpturen gefunden werden sehr bigottische Musulmanen, die die Terrakotten als Haram mal kurz mit dem Gewehrkolben ins Reich der Ungläubigen zerkleinern würden.
Die Gewehre sind interessanterweise nicht unberührbar, obwohl auch sie von den Ungläubigen verblockt werden. Sagen wir mal in boshafter Weise, derzeit viel von Oligarchen mit jüdischem Hintergrund aus der Ukraine. Etwas phantasievoll weit gefasst werden die Gewehrkolben von deutschen Männern an die Ukraine verschenkt, während ihre woken queeren Frauen und Parteikolleginnen die Einfuhr der geretteten Fundstücke verbieten wollen. Manche Dinge funktionieren schon ziemlich riegeldumm
Schneller Themenwechsel und Ortsveränderung. Meine Assistentin knabberte am Brot, bis wir wieder zu Hause ankamen. So ein frisches Baguette ist schon wie ein schöner Traum. Nur, wie sich später herausstellen sollte, mag sie die Österreichische Streichwurst mit französischen Gürklein nicht, sondern bevorzugt Salami.
Angebrochenes Baguette
Mit diesen wechselnden Themen ist mein Leben ganz gut umrissen. Viel Liebe, gutes Essen, Arbeit mit Kunst und wundern über die Dummheit Anderer. Geschäftlich ein wenig einsam im vergessenen Togo, aber in einem angenehmen Viertel mit Namen Avepozo wo ich über die Pisten mit einem alten Mercedes schwebe und den Atlantik von der Veranda aus betrachte.
5.10.2026
Togo
In Togo kostet der Liter Benzin umgerechnet einen Euro zehn.
Nach Togo kommen keine palästinensische und keine ukrainischen Flüchtlinge.
In Togo werden keine Wohnungen enteignet.
Togo kommt zur Not auch ohne Klimaanlagen aus.
Togo hat eine übrig gebliebene Subsistenzwirtschaft und hat viel zu essen.
Togo wird nicht von Windräder verschandelt und vergiftet.
Der Meeresspiegel steigt in Togo nicht an.
Togo ist für Khasaren gänzlich uninteressant.
In Togo wird Bier produziert.
In Togo ist man Deutschfreundlich.
In Togo gibt es keine Laubbläser.
Es gibt in Togo unglaublich schöne Frauen.
Nur ganz wenige haben in Togo eine Brille.
In Togo will Niemand Krieg.
In Avepozo rennen Hunde, Katzen, Ziegen und Hühner herum.
Um mal ein paar positive Dinge zu erwähnen.
Ach so, fast vergessen. Man kann alte Kunst und Repliken kaufen
Extrem seltene Ganzkörperstatue der nigerianischen Ife-Kultur. Bronze, 89 cm.
In Togo gibt es keinen Lügner Merz und Blackrock gegen Null
Die togoische Bevölkerung steht nicht hinter der Ukraine.
Die Ukraine unterstützt islamische Fundamentalisten im Sahel. Mag Togo nicht.
Mit Geld, das Merz gestohlen hat. Deutschland ist Bananenrepublk. Togo nicht.
In Togo brechen noch keine Kinderzahlen mit unübersehbaren Folgen ein.
7.10.2026
7. Oktober
Kurz bevor die Deutschen die Russen so zur Weißglut gebracht haben, dass die die Plätze vernichten an denen die Waffen hergestellt werden, die Merz den Ukrainern schenkt, werden die armen Juden bedauert, die schon seit 78 Jahren Palästinenser umlegen und vertreiben.
Ich will nicht Zuviel darüber schreiben. Eigentlich will ich nur noch einmal als semiprofessioneller Verschwörungstheoretiker darauf hinweisen, dass die ganze Nummer eine False-Flag-Geschichte gewesen sein kann. Hier noch tendenziell Allgemein Welt und hier sehr konkret Ben Gurion Canal Die Öl- und Gasvorkommen vor Gaza hätten den Palästinensern zugestanden. Damals ist der britische Premier zurückgetreten als herauskam, dass er über seine Frau bereits an der Förderung der Israelis beteiligt war. Der ganze Ablauf stinkt zum Himmel. Etwa die Hälfte der 1.200 Toten wurden von den israelischen Einheiten umgelegt. Provokationen im Vorfeld , zurückziehen von Grenzschutz ....
Taucht alles nicht mehr auf. Als hätte die Geschichte am 7. Oktober erst begonnen- Die Berichterstattung ist extrem einseitig und die Antisemitismuskeule vibriert schon bei der leisesten Andeutung.
War mal wieder aufschlussreif, die eigenen Seiten am Ende des Jahres 2023 durchzustöbern
Schnell wieder zu den schönen Dingen des Lebens.
Schon am 11. September versteigerte mein Nachbar Gert Chesi seine Sammlung. Neben anderen guten Ergebnissen, sei dieser Kopf hervorgehoben: € 36.400,-
Auktionsergebnis
10.10.2026
Pizza
Das Leben ist manchmal einfach und bescheiden. Kein Bock auf großartig das Jubiläum feiern, auf die Welt gebracht worden zu sein.
Für die, die auf dem völlig harmlosen Foto zu sehen sind, aber ein großer Tag.
Pizza
Der Crevettensalat vorher war in einer Stadt am Meer nicht ganz so interessant und zuviel von Grünzeug, aber Pizza ist ein Großereignis für Kinder in Lomé.
Ersterfahrungen
Danach nahm die kleine Schwester meiner Freundin noch eine Pizza für die schwerhörige Oma mit, bei der sie lebt. Dass meine Assistentin, hier in Ruheposition zu sehen, vor diesem Foto das Lokal mit Zwiebelringen und Servietten dekorierte, sieht man nicht auf diesem Foto. Man kann konstatieren, dass ein bewegliches Kleinkind in Togo mehr darf ohne Abneigung zu erzeugen, als in Deutschland.
Was der kleine Prince über le Pizza du Chef oder über die Pizza Africaine denkt, werden wir erfahren, wenn er der Freundin wieder hilft, Blätter für eine Soße zu zupfen. Es ist jedoch anzunehmen, dass er das spontane Ereignis die erste Pizza seines Lebens gegessen zu haben, sehr positiv beurteilt. Der Menge nach zu urteilen, die in ihn reinpasste. Dass im europäischen Lokal das Essen ungefähr so viel kostete, wie seine Mama für einen Monat zum kochen zur Verfügung hat, dürfte ihn noch eine Weile beschäftigen.
10.10.2026
Antsinn.
In Deutschland schnappen sie derweil über. Die einen motivieren sich Auf zum letzten Gefecht und die Grünen und Sozialdemokraten wandeln sich zu nationalen Sozialisten. Weil sie glauben, dass die von der Alternative für Deutschland deshalb so viel Zulauf bekommen, weil die nämlich nationale Sozialisten, also Nazis seien und man ihnen nun mit der Nationalhymne, Volk und Vaterland wieder die Wähler abspenstig machen kann.
Dass ihnen die Wähler davonlaufen, weil sie zu einem Diebespack verkommen sind, passt nicht in ihren Horizont. Es gibt noch ein paar bei der CDU, die langsam versuchen, ihr Denken frei von der Propaganda zu machen, die sie selbst installiert haben. Doch die treten demnächst aus
Wahre Liebe vermittelt durch den Zuhälter Blackrock
Dieser Mann ist sich für nichts zu blöd. Dass Merkel den christemokratischen Laden nach links zog, müsste mittlerweile ja noch der/die/das größte Hohlköpf:_*Inn mitbekommen haben, dass aber dieser Typ im Namen des Großkapitals und seinen Oligarchen nun die traditionelle Volkspartei ruiniert ist als Coup des Pentagons zwar genial inszeniert, aber für Deutschland eine Katastrophe. Mit ein paar Vollnull_:*Innen der SPD tun die alles, was man auf gar keinen Fall tun dürfte.
Ein extremer Rechtsradikaler hätte die Wahl die Macht in Sachsen-Anhalt an sich gerissen. Durch die deutschen Leidmedien, alle in Oligarchen- oder SPDhand, sind Stiefel im Gleichschritt zu hören und ein schwuler Dämlack hat Angst, deshalb nach Buchenwald deportiert zu werden, wo er die Nachfolge seines Großvaters, stalinistischer Kommunist wie Merkel .und Bandendiebs antreten müsste.
Der vermeintliche Komiker hat bis heute verschlafen, dass nicht nur Arbeiter, sondern auch Schwule mehrheitlich eine AfD wählen, wo neben einem Malermeister die Vorsitzendein in einer lesbischen Beziehung lebt. Weil die National Sozialistsche ja Arbeiterpartei hieß, ist das nun der mühsam konstruierte Beweis, dass die AfD die neuen Nazis sein müssten. Die seien ja minder gebildet trieft es durch die Leidmedien. Eine Riesenquatsch. Die Konservativen haben ein hohes akademisches Bildungsneveau, das auch über das Handwerk mit praktischer Bildung hervorragend ergänzt wird.
Diese perversen Schlüsse, die da als logisch vorgegaukelt werden, sind so brachial dumm, dass ich lieber wieder Pizza mit Kindern essen gehen möchte. Deshalb hat man als Ministerin für Arbeit eine wirkliche Hauptschülerin eingesetzt, die durch wirkliche Ungebildetheit glänzt um damit Arbeiter „heimzuholen". Auf solche Ideen muss man erst mal kommen.
„Wenn schon Deutschland mich nicht mehr mag, dann hoffentlich ihr"
Gleichzeitig kauf Trump von Putin Diesel und demnächst wird die USA die Kontrolle über Nordstream übernehmen und vom russischen Gas nach Deutschland profitieren. Die sie uns vorher unter Freunden wegsprengen ließ. Das ist so surreal, dass man selbst als Künstler kaum die Phantasie aufbringen kann, sich vorzustellen, wer so was plant.
Und was wählen die Berliner, die ja keine Ethnie sind, sonst könnte ich mich zum Rassismus bekennen? Ausgerechnet die Menschenhändler, die Millionenweise Musulmanen der widerlichsten Organisationen als imperiale Übernahme reinschaufeln, was tendenziell in Richtung Bürgerkrieg zeigt. Glauben die, mit denen könnten sie die bösen Russen besiegen? Jetzt wollen sie für die auch noch Wohnungen enteignen, weil die Armen mit ihren drei Frauen Platz brauchen um zum Clan zu werden.
Die nächste Gruppe die nach den Deutschen auswandert, sind all die gemäßigten meist gebildeten Muslime, die sich über Jahrzehnte in Deutschland integrierten. So wie jetzt schon die ersten integrierten Afrikaner nach Afrika zurückgehen.
Das ist alles so durchgeknallt neben der Mütze ...
Mittlerweile liefert die Blockpartei wöchenltlich eine Nummer ab, von der man sagen kann, schon wieder ein Prozentpunkt für die AfD. Das ist so riegeldumm inzeniert, dass ich mich zu fragen beginne, ob de ein besonders subtiler Plan dahinter steckt.
12.10
Nachdem ich Bärbel Bas hart kritisiert habe, ist si nun doch lieber zurückgetreten.
12.10.2026
Religion
Mit starkem Fokus auf Islam.
Es gibt Menschen, die brauchen keine Religion und es gibt welche, die können nicht ohne leben. Selbst die, die keine zu brauchen glauben, haben, oftmals unerkannt, religiöse Glaubenssätze für sich eingebaut, die keinen konfessionellen Namen haben. „Klima" dürfte derzeit das bekannteste Beispiel dafür sein. Oder auch eher untergeordnete Begriffe eine Woken Religion mit politischer Couleur wie „Postkolonial" oder „diskriminierte Minderheiten" sind Themen, die geradezu bigottisch dogmatisch gepredigt werden.
Um hier mal wieder zu einem Gemach, Gemach zu kommen, weil man ja selbst immer wieder der denkeinschränkenden Gefahr unterliegt, sich der Einfachheit halber eine steife, gefestigte Meinung zuzulegen, kam der Artikel von Roland Rottenfußer sehr gelegen.
Vor lauter Warnungen des dogmatischen, imperialistischen Islams, beginnt man zu vergessen, dass in Westafrika im Großen und Ganzen ein sehr offener Islam gepflegt wird, der mit diesen Warnungen fast nichts zu tun hat. Es sei in diesem Zusammenhang nach langer Zeit auch mal wieder an Heinrich Barth erinnert, der darüber berichtete. Der erste christliche Gelehrte der nach Timbuktu in Mali in die große islamische Bibliothek eingeladen wurde
In Togo leben drei Strömungen relativ friedlich nebeneinander. 50 % Christen und 50 % Muslime und 100 % Animisten, wie man es humorvoll umschreibt haben im Tagesablauf selten Konflikte. Etwas anders ist Nigeria, wo evangelikale Christen den islamischen Muslimen schon kräftig auf den Wecker gehen können, was auch noch mit Landrechten zwischen Hirten und Bauern kollaboriert. Über die interessante Rechtsprechung der Haussa hatte ich ja schon geschrieben.
„Die Mystik wird als der innerste Kern aller Religionen verstanden. Von jeder Position auf der Oberfläche einer Kugel kann man sich dem Zentrum - und damit auch denen, die aus einer anderen Richtung kommen, - annähern."
Manche der Leser erinnern sich, dass vor ein paar Jahren mit genau dieser Logik eine Kreuzung auf der Avenue Madiba zum Zentrum der Welt erklärt wurde. Weil dort ein Anhänger des Sodabi, des hiesigen Palmschnapses, eine fünfminütige Predigt hielt und damit Ihren geschätzten Autor zum Prophet der Kreisklasse B ausrief.
Genau jener Prophet also, der mit den gläubigen Woken zusammen der Meinung ist, dass man die Kolonialzeit aufarbeiten sollte. Nur eben ganz anders als die es meinen. Nämlich nicht unter dem Aspekt der Schuld und Sühne, sondern in ihren Unterschiedlichkeiten. Zum Beispiel eben evangelikal royalistisch oder katholisch Republikanisch unterscheiden zu lernen.
Erinnern Sie sich an den noch einmal etwas humorig erklärten Unterschied zwischen Franzosen und Engländer? Die Franzosen haben eine Religion und 365 Soßen und die Engländer haben 365 Religionen und eine Soße.
Bevor ich Sie zu einem ernsten und sehr lesenswerten Artikel weiterleite etwas von dem Sufi-Dichter Rumi.
„Vielleicht ist es aber gerade das Charaktermerkmal toleranter Menschen, dass sie den Bau erstarrter, mit weltlicher Staatsgewalt verbündeter „Glaubensgebäude“ gar nicht erst anstreben. Dies ist eher der Stil der engherzigen Charaktere, welche aus Angst vor Kontrollverlust glauben, Andersdenkende verfolgen zu müssen."
Hätten Sie hinter dieser Ausführung einen bekannten Musulmanen vermutet?
Das ist es, um was es in diesem Artikel geht. Es gibt nicht nur die von den grünroten Menschenschmugglern nach Deutschland angelockten IS-Anhänger und Muslimbrüder, die Ibrahim Traoré gerade aus Burkina Faso rauswirft, sondern auch noch Andere.
Das ändert aber nichts an meiner Einstellung, dass man den islamischen Menschenimport einschränken soll. Deutschland ist dicht genug besiedelt. Es waren große Teile der Linken, die es als fortschrittlich empfanden, die christliche Dominanz bis hin zu ihrem impertinenten Gebimmel einzuschränken. Dass es nun ausgerechnet die zu Reaktionären gewandelten Grünroten sind, die sich früh um Fünf vom Muezzin wecken lassen wollen, muss man Ungläubigen und verbliebenen Christen ja nun wirklich nicht zumuten.
1510.2026
Nazis
Ich hab den riegeldummen Trick rausgefunden, warum die nationalen Sozialisten als Rechte bezeichnet werden. Das ist so dämlich, dass man es kaum glauben kann.
Ich nahm das Jahr 1930 der Weimarer Republik um mir von der Computerintelligenz erklären zu lassen was zu dieser Zeit konservativ also Rechts gewesen sei. Im Wesentlichen bedeutete Rechts republikfeindliche Nationalkonservative, gemäßigtere Wirtschaftskonservative protestantischer Prägung und föderal-katholische Kräfte.
Als da gewesen waren: Deutschnationale Volkspartei. Die DNVP Streng monarchistisch und strikt republikfeindlich. Dann war da die Konservative Volkspartei, KVP gemäßigt konservativ, wirtschaftsfreundlich und loyal gegenüber der parlamentarischen Republik. Deutsche Volkspartei DVP war die Partei des großbürgerlichen, protestantischen und industriellen Lagers. BVP stellte eine regional-konservative Besonderheit dar. Katholisch-konservativ, stark föderalistisch und ausgeprägt antibolschewistisch/anti-SPD.
Dann gab ich die Frage ein, was um das Jahr 1930 als Links galt. Das links-fortschrittliche Parteienspektrum in Deutschland seien im Wesentlichen sozialistische Arbeiterparteien und der progressiven Linksliberalismus:
Die erste Dominante waren sozialistische und kommunistische Arbeiterparteien, wie SPD, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Sie war 1930 die stärkste demokratische Kraft und setzte sich für eine parlamentarische Republik ein. Dann natürlich die KPD, die Kommunistische Partei Deutschlands, die radikal linke, revolutionäre Positionen vertrat. Um 1930 war sie stark stalinistisch geprägt und bekämpfte die parlamentarische Demokratie der Weimarer Republik sowie die SPD als Sozialfaschisten. Daneben gab es neben den beiden Großparteien kleinere linkskommunistische oder sozialistische Gruppierungen wie den Leninbund oder die Ende 1931 gegründete SAPD, die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands
Als Links zählte auch der bürgerlich-fortschrittliche Linksliberalismus wie die DDP, die Deutsche Demokratische Partei, die ab Mitte 1930 DStP, Deutsche Staatspartei hieß. Sie verkörperte die bürgerlich-fortschrittliche, linksliberale Tradition und stand fest auf dem Boden der Weimarer Verfassung. 1930 verlor sie jedoch massiv an Wählern und versuchte sich im Sommer 1930 durch die Fusion zur Deutschen Staatspartei neu aufzustellen.
Dann gab es noch die RDP, eine Radikaldemokratische Partei. Eine pazifistische und betont linksdemokratische Abspaltung unzufriedener DDP-Mitglieder, die sich im November 1930 formierte.
Eine schöne übersichtliche Darstellung, wie man sie aus der Schulbildung kannte Doch wo war nun die NSDAP?Ich fragte die künstliche Intelligenz „Wo ist die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei in diesem Zusammenhang?"
Nun wurde es kurios.
Die NSDAP gehörte im politischen Spektrum um 1930 nicht zu den linken oder fortschrittlichen Parteien, sondern war eine rechtsextreme, ultranationalistische und faschistische Bewegung. Obwohl sie das Wort „Arbeiterpartei“ im Namen trug und in ihrer Frühphase mit antikapitalistischer Rhetorik warb stand sie im diametralen Gegensatz zu allen fortschrittlichen und demokratischen Werten.
Wie Bitte? Standen die stalinistischen Kommunisten für demokratische Werte? Die wollten die Diktatur des Proletariats.
Weil die NSDAP zum erklärte Hauptfeind der SPD und KPD wurde, die SA, die Sturmabteilung der NSDAP, sich erbitterte, oft tödliche Straßenschlachten mit den Kommunisten Rotfrontkämpferbund, heute noch bekannt als Antifa und den Sozialdemokraten lieferten, seien die, obwohl als Links und als Sozialisten angetreten, deren Hauptziel selbst der Kampf gegen Rechts war, nun Rechts? Das war damals ganz sicher nicht die Realität. Denn nach Stalin, würde man dessen Einordnung als Maßstab nehmen, wäre auch die SPD als Sozialfaschisten „Rechts". Es gibt genügend Aufrufe, Plakate und Aufsätze von Hitler und Goebbels zum Kampf gegen Rechts. Sogar die überalterte Schrift änderte man fortschrittlich Links und, wie heute die Linken, änderte man die Sprache. Außerdem war zu diesem Zeitpunkt auch noch der Faschismus des nationalen Kommunisten Mussolini noch Links.
Im Jahr 1930 sprang die NSDAP auf spektakuläre 18,3 % der Stimmen und wurde zweitstärkste Fraktion im Reichstag hinter der SPD. Sie ließ damit die ständig auf Kampf, Krawall, Diktatur und Revolution gebügelte KPD hinter sich und versprach Ruhe, weshalb sie vorwiegend von Frauen gewählt wurde.
Nun flippte die Künstliche Intelligenz endgültig aus in dem sie behauptet, dass linke und linksliberale Parteien um 1930 für gesellschaftlichen Fortschritt, Demokratisierung, Arbeiterrechte und Internationalismus standen, die NSDAP aber auf Zerstörung des Fortschritts setzte. Die Abschaffung der parlamentarischen Demokratie und die Errichtung einer Diktatur war auch das erklärte Ziel der KPD. Die aber durfte, von der Geschichte als Sieger verschont, Links bleiben. Ebenso die SPD, bei denen schon im 19. Jahrhundert der Slogan „Alles für Deutschland" auftauchte, der später zum Beweis für Rechts mutieren sollte, obwohl auch die SPD schon immer auch nationale Tendenzen hatte.
Gar nicht berücksichtigt die künstlich gefütterte Intelligenz, dass heute der KBW, der Kommunistische Bund Westdeutschland, der sich als Grün unsichtbar machte und Die Linke in stalinistischer Tradition der DDR gerade ausgeprägt bellizistisch national mutieren. Ihr Links sein wird damit aber nicht in Frage gestellt, während eine Partei wie die AfD, die Alternative für Deutschland, die auf die Einhaltung demokratischer Traditionen pocht, als Rechts mit ständigen Anspielungen auf die NSDAP konfrontiert ist. Als konservative Partei für Marktwirtschaft mit christlichen Strömungen ist sie zwar im überkommenen Raster als Rechts einzuordnen, was das jedoch, nur wegen einer leichten nationalistischen Tendenz, mit den Nationalsozialisten zu tun hat, hält keiner Prüfung stand.
Die künstlich gefütterte Intelligenz unterstellt den Nationalsozialisten, dass sie Rechts seien weil sie einen radikalen Antisemitismus und rassistische Ausgrenzung, einen extremen Militarismus und Nationalismus betrieben. Das steht, schon wieder als Widerspruch, heute auf den Fahnen der Linken. Was den linken Rassismus anbelangt, habe ich ja schon mehrfach geschrieben und will nur auf das hanebüchene Argument verweisen, dass Afrikaner bereits diskriminiert geboren würden. Noch dümmer rassistisch geht kaum.
Mussolini und dessen Faschismus, werden von der scheinbaren Intelligenz genauso als Rechts eingeordnet, weil Nationalismus offensichtlich das Kriterium für die Zuordnung Rechts sei. Das ist natürlich als alleiniges Argument ein völlig falsches Kriterium. Internationale Ausrichtung sei Links und Fortschrittlich während die Konzentration auf nationale Interessen dementsprechend Rechts sei. Das mag in der Fülle der Kriterien der Zuordnung einer von vielen sein, aber als Alleinige völlig falsch.
Die künstliche Intelligenz führt weiter aus. „Zusammenfassend lässt sich sagen: Die NSDAP war um 1930 der radikale Gegenpol zu den linken und fortschrittlichen Kräften und nutzte die demokratischen Freiheiten der Weimarer Republik gezielt aus, um diese von rechts außen zu zerstören." Wieder liegt sie völlig falsch. Auch die KPD wollte die demokratischen Freiheiten für sich nutzen, was nicht die Feindschaft erklärt und erst recht nicht, warum die Einen deshalb Rechts seien und die anderen Links. Beide wollten eine Diktatur. Nur jeweils eine Andere. Deshalb mochten sie sich nicht.
Dass die Ausrichtung Links Rechts sich lediglich an der Frage des Nationalismus oder des Internationalismus erklärt, wäre wohl doch ein wenig zu primitiv
Joseph Goebbels hatte zur Eröffnung 1933 den „Sozialismus der Tat“ erklärt. Zitat Original:
„Dieser Sozialismus begnügt sich nicht mit leeren Phrasen und Klassentheorien. Es ist ein Sozialismus der Tat, der die ganze Nation umschließt. Einer tritt für alle ein und alle für einen. Das Volk wird eine Not- und Brotgemeinschaft sein, und das Wort, das wir im Kampf um die Macht zu unserer Parole erhoben haben, soll nun, da wir im Besitz der Macht sind, beglückende Wirklichkeit werden. Gemeinnutz geht vor Eigennutz."
Ohne an dieser Stelle digital weiter zu fragen, kann man davon ausgehen, dass nach der folgenden Katastrophe mit den Nationalsozialisten die Linken begannen, dadurch die Geschichte so zu fälschen, dass sie sich gemeinsam vom nationalen Sozialismus distanzierten. Noch 1945 warb man in der sowjetisch besetzten Zone darum, dass die fehlgeleiteten nationalen Sozialisten wieder zum wahren Sozialismus marxistischer Prägung heimfinden. Zu diesem Zeitpunkt, bei dem viele Nazis eine neue Heimat in der SED fanden, waren die Nazis noch als Links anerkannt.
Die revisionistischen Geschichtsverdrehung dürfte in den 1968er Bewegungen zu suchen sein, als der stalinistische Osten die Linken im Westen infiltrierte. Aber endgültig zementiert wurde das Klischee von den Extremrechten Sozialisten, als die Stalinistin Frau Merkel die konservative Partei der Christunion auf sehr subtile Weise in einer linken Blockpartei beheimatete. Sie CDU grün machte, damit nicht auffällt, dass sie politisch rot wurde.
Ganz zum Schluss der Fragen stand: KI-Antworten können Fehler enthalten.
Wie wahr.
15.10.2026
Windkraft 1
Auf Science Files sind in knapp zwe Wochen alle diese neun Artikel gegen Windkraft erschienen. Eine derartige thematische Konzentration habe ich bisher noch nie gesehen, weshalb ich alle zusammenfasste habe und einzeln als blank verlinkte.
In der Rebublik Benin wurde ein Freund, Agrarwissenschaftler, Zeuge einer Zusammenkunft mit den Ahnen. Die Bauern in einer Region hatten ein massives Problem mit Mäusen und noch aneren Viechern. Also trafen sie sich zu einer Sitzung tief im Land um sich bei den Vorfahren Rat zu holen. Wobei man jetzt nicht so überheblich zu sein hat und glaubt, die reden mit Uropa persönlich. Nein. man redete darüber was damals anders war und kam drauf, dass man bei den moderneren Anbaumethoden bestimmte Bäume und Sträucher enfernte, auf denen früher Greifvögel wohnten.
Wer glaubt, es geht bei Windkraft um Natur, hat wohl selbst ein riesengroßes Rad ab.
Geballte Ladung Windschwäche und Umweltsauerei
15.10.2026
Oktoberfest
Persona con Granata
oder Persona non Grata
Von einem Energiedingens zum Nächsten. Der dieses Oktoberfest nun betreut, hat mächtig in Solarfelder investiert. Weil das ja ein gutes Thema guter Gutmenschen ist, hat ihm die GIZ geholfen, die Investitionen eine wenig zu schönen. Ich habe drüber geschrieben Brunnenbohrer und nun bin ich bei den Anmeldenummern gesperrt. Doch Freunde sagten mir, dass sie mir ein paar Würstchen beiseite legen.
Das Monument bei mir um die Ecke
Ziemlich genau 10 Jahre ist das schon her, als ich das erste mal darüber schrieb. Das Monument. Die legendäre Statue, von Franz-Josef Strauß spendiert.
Das scheint eine Art großer Tisch zu werden und ansonsten ist es das Lokal um die Statue herum wie sonst
Auch bei mir um die Ecke, das Oktoberfest
Hier noch zwei Links, wie man am Monument die Vertragsabschließung mit Gustav Nachtigal feiert: Mein alter, berühmter Artikel Togoer in Baguida feiern und ein kleinerer Gustav Nachtigal-
Wenn Sie etwas Positives über Solar in Togo erfahren wollen, dann bei meinem Freund Walter. Wenn Sie mehr über Dreck in Bezug auf auf Solarpaneelen erfahren wollen, dann hier bei Dreck. Ein Link zu Carbon und andere Linkereien hier bei Carbon. Und noch ein alter Artikel von mir hier über Energie.
Jetzt reicht es wirklich mit Links für heute den 15. Oktober. Es gäbe noch reichlich mehr, in denen ich darum bitte, uns hier in Togo zu verschonen. Damit habe ich Ihr kommendes Wochenende wohl ausgefüllt und danach hadern Sie wieder mit der Welt und damit, dass man ständig angelogen wird.
16.10.2026
AfD
Frau Merkel hat, mit welcher Hilfe?, eine Blockpartei gebildet, die im Prinzip, egal wie welche Wahl ausgeht die Mehrheit zum regieren bilden kann.
Schauen Sie sich die Geschmacklosigkeiten in der Berichterstattung an, die daraufhin losbrachen als eine Partei gegen diese Vereinnahmung vorging. Die neuen Hitlers wären auferstanden. Die wollten die Demokratie abschaffen, - die mit einer Blockpartei bereits schon keine mehr ist. Um nur mal das dümmste aller Argumente auszuwählen.
Ich gehe mal zurück ins Jahr 2020. Ich könnte noch weiter vorgehen, wenn es Themen wie EU, Euro, Friedensvertrag und Menschenhandel in großem Stil anbelangt, aber ich wähle 2020, denn da begann ein sichtbarer Aufstieg der AfD. Corona. Wer war die einzige Partei, in der eine Mehrheit den Mumm besessen hat, sich gegen dieses gigantische Verbrechen der Pharmaindustrie zu stellen?
Das widerwärtigste, faschistischste und diktatorischste Pack, das mich aufs Niederträchtigste beleidigte weil ich die Spritzbrühe verweigerte, waren die Grünen und die Roten aller Couleurs. Die CDU hat sich an das Geschäft angepasst und mitverdient. Über den erwähnten Menschenhandel, die Zerstörung der Energiestruktur und die ganze Genderscheiße war der Block schon im Interesse des Deep State geformt und für den Ausverkauf der Großindustrie und nun sogar des Mittelstandes vorbereitet.
Die einzige Partei, die sich Mehrheitlich dem entgegenstellte, war die AfD. Schon damals, Ende 2020 vertrat ich mit einigen von denen die Vorschau, dass nach Pharma der nächste Betrug von der Rüstungsindustrie ausgehen wird, weil die das Prinzip der Angst noch brutaler nutzen werden. Es kam so. Noch Primitiver geht nicht. Die Leidmedien sind verkommen zu dämlichsten Propagandamedien. Während Corona endgültig auf Einheitslinie gebracht, funktionieren sie nun mit Lügen über Lügen im Interesse des globalen Kapitals. Schon bei Corona bestochen und bezahlt, ist das nicht mal mehr notwendig bei Krieg in den sie uns ziehen.
Wer ist die einzige Partei, die sich dem entgegenstellte? Die AfD. Und nun haben wir noch eine vorsichtige Abspaltung bei den Linken, BSW, wo man versucht, sozialistische Ideologie mit Frieden, Wohlstand und Demokratie zu verbinden. Die Anfeindungen sind ähnlich, aber es könnte nun das glückliche Phänomen stattfinden, dass mit dieser winzigen Partei die Blockpartei überwunden werden kann.
Zu Millionen Menschen eingeschleust, wollen nun linke Trottel:_*Innen Wohnungen enteignen und CDU und SPD verhandeln mit denen. Als Ergebnis ihrer Kriege müssen sie ja die palästinensischen und ukrainischen Flüchtlinge irgendwie unterbringen. Und gemeinsam wundern sie sich, dass die AfD ansteigt und ansteigt und ansteigt. Als hätten sie nur noch unsympathisches Personal wundern sich die Blockopportunisten weiter, warum sie als Volksparteien langsam verschwinden. Weil alles was fortschrittlich ist und nur ein klein wenig in deutschen Kategorien denkt, bei der konservativen AfD landet, die übrigens gar nicht so sehr konservativ ist. Sondern einfach nur vernünftig.
Ganz persönlich wird es bei meinem eigenen Berufsbild. Die Blockpartei hat unser Geschäft mit Afrika zerstört und hat, außer mit Geld um sich zu schmeißen, keine vernünftige Afrika-Politik im Fokus. Ich werde erst wieder gefragt werden, wenn die AfD das Sagen hat.
Warum ich zu diesem kleinen Artikel animiert wurde, war ein Artikel von Alexander Wallasch vom 14. Oktober, in dem er beschreibt, warum die AfD die einzige Friedenspartei ist. Die AfD und der Ukrainekrieg.
Gestern Abend bei Bier und Wein, schüttelten die Afrikaner nur noch den Kopf über das verrückte, durchgeknallte Europa.
Heute, 16.10., FAZ. Die Schlagzeile
„Russland wird die größeren Schwierigkeiten haben, diesen Krieg durchzuhalten. Außenminister und CDU-Politiker Johann Wadephul meint, seine Partei sei vielleicht zu ängstlich. Sie könne stärker für die Unterstützung der Ukraine werben"
Während eine Frau Gebel der Linken im Bundestag erzählt, dass sie mit 17 zu Jemandem gelockt worden sei, der etwas von ihr wollte und in diesem Zusammenhang irgendeinen Stuss über ihre Klitoris und beliebig viel Geschlechter verzapfte, musste ein Abgeordneter der AfD ein Ordnungsgeld bezahlen, weil er sich darüber lustig machte. Wieder zwei Prozentpunkte für seine Partei. Zu sehen in der Welt. Lesen Sie auch die Kommentare.
18.10.2026
Ökonomie
Also manchesmal könnte man ja glauben, dass die Künstliche Intelligenz dem hiesigen Autor ein anderes Antlitz verpasst hat und ihn dann als Ökonomen auftreten lässt. Erst ganz zum Schluss als Abschlusswort, bekennt sich der Mann der da gleich kommt zum lieben Gott. Da merkt man dann, ach nee, ist nicht der Peter in gefaktem Antnlltz. Irgendwie ist der auch Intelligenter.
Als ich mir das gerade reinzog, hatte der Youtube-Kanal fast 800.000 Aufrufe. Dreieinhalb Stunden. Aber wieder einmal: Es lohnt sich. Glücklicher Weise ist der Inhalt dann nicht ganz so dramatisch wie der Aufmacher:
Markus Krall bei Ben Ungescriptet
Das Einzige was ich bei dieser Art von Gesprächen regelmäßig vermisse, ist sich Gedanken darüber zu machen, wie man eigentlich Arbeit neu organisiert. Damit ihn der Staat so wenig als möglich über Arbeitskraft ausplündern kann, muss jeder Arbeitgeber versuchen, die Arbeit auf so wenig als möglich Arbeitnehmer zu komprimieren. Hier sehe ich Änderungsnotwendigkeiten. Man hat, wie Herr Krall, immer die Unternehmer oder den Staat im Auge, aber langsam den Gewerkschaften das Thema aus der Hand zu nehmen, scheint nicht besonders attraktiv.
Nur mal so, als Anregung. Ich mach mir mal Gedanken und gebe demnächst meinen Senf dazu. Ich war da nämlich mal Vordenker. Jetzt fühle ich mich wie ein Nachdenker.
Wenn Sie den Herr Krall dann nochmals hören wollen, so zappen Sie zum sonntäglichen Kontrafunk. Dort zieht er nochmal bei Minute 41 über Windkraft her, dass es eine Wonne hat.
Ein grooßer Sprung auf die Achse des Guten, wo nun neben Herr Seitz noch eine junge Nigerianerin mit Namen Fatimoh Danjuma Bintu über afrikanische Themen schreibt. Diesmal einen Artikel über Aliko Dangote, den reichsten Mann Afrikas Aliko Dangote, der Elon Musk von Afrika.
Zu dem Artikel von Herr Volker Seitz:
„Milliarden versickern im Kampf gegen die Wüste, Millionen für Berater, Konferenzen und Verwaltungsapparate. Seit fast 20 Jahren soll ein grüner Gürtel die Ausbreitung der Sahara stoppen. Nur bei den Bauern, die tatsächlich Bäume pflanzen und schützen könnten, kommt fast nichts an. Das ewige Zukunftsprojekt spielt sich vor allem in Excel-Tabellen der Entwicklungshilfe-Industrie ab."
Bei Tichys Einblick müssen Sie mehrere Sachen wegdrücken, bevor Sie zum Artikel kommen. Ich unterstütze bereits, dann weiterlesen und dann noch etwas Werbung wegdrücken. Wenn Sie das hinter sich haben und über viel weitere Werbung bis zu den Leserbriefen kommen, können Sie auch wieder einen von mir lesen.
21.10.2026
Windkraft 2
Es war auf dieser Seite ja angekündigt: Antisinn.
Windkraft, und das sage ich seit den Achtziger Jahren seit Growian, ist ein nicht massentaugliches Konzept. Damals waren wir noch ein wenig vorsichtig, weil wir auch Kernkraft gefährlich fanden und suchten Alternativen. Überlegten, ob kleinere Ausführungen weniger schädlich sein könnten Das war damals mit meinem Freund dem Ingenieur Alf, der heute noch ab und an meinen Blog liest. Hallo Alf !
Mit einem befreundeten Agrarwissenschaftler tüftelten wir in Benin sogar mal rum, ob man dort so kleine Windräder lokal bauen könnte. Ähnlich den Dingern, die man auf Fotos der us-amerikanischen Pampa ab und zu sieht, die zum Wasser pumpen benutzt wurden. Mit Windflügeln aus Vollholz. Das war dann in den Neunzigern. Sie sehen also, dass da ein wenig Beschäftigung im Thema steckt..
Irgendwann war ich dann sicher, das Ganze ist wieder mal eine grandiose Ableime. Man konnte die grüne Religion zum abzocken benutzen. Gewinne gabs reichlich über Steuergeld, das zum subventionieren geklaut wurde. Da sind die grünen Kommunisten ja Weltmeister drin, was erklärt, dass die alle von Pseudrevoluzzern zum gehobenen bürgerlichen Mittelstand emporgewachsen sind. Spruchbeutel sagt man im Süddeutschen.
Das wirklich ärgerliche daran, dass das mit Natur und dessen Schutz absolut nichts zu tun hat. Null. Und deshalb kommen wir nun zu den Fakten eines Buches.
Die Windkraftüge - Titefoto
Dr. Peter F. Mayer, manchen meinen Lesern schon über Verlinkungen bekannt veröffentlichte aktuell Die Windkraftlüge im neuen tkp-Verlag