von Peter Herrmann, ab dem 23.April 2026
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Zielstrebig
 

Nach Umdenken kam Umlenken und nun eben Zielstrebig. Ob aus Vorsatz Realität werden kann, zeigt sich beim Schreiben. Auch, ob es überhaupt notwendig ist.

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23.4.2026
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Hat fluktuiert
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Sich gleiten lassen ist auch schön. Fluktuiel durchs Leben rutschen. Und? Dein Plan? Ja Danke, hat fluktuiert.

Zielstrebig schwabbeln. Fluxus im Luxus. Zukunft verflüssigen. Dada statt Gaga. Verstanden? Egal.

Schon jetzt wird der Vorsatz zum Ersatz. Irgendwie unsympathisch. Ziestrebig hört sich so sehr nach Deutschland und Untergang an. Ein wenig wie Rüstung in der Ukraine ohne Friedensvertrag seit 45. Zielstrebig hört sich an wie ein Pfeil, der die Gemütlichkeit spaltet.

Ja. OK. Zielstrebig eine Bäckerei ansteuern. Aber selbst da wirkt das Wort, als wolle man dort Jemand zur Rede stellen wollen. Statt einfach nur ein Brot zu kaufen. Schlendrian im Supermarkt und ziestrebig die Wursttheke ... Gut, hier könnte das Wort mal eine positive Bedeutung bekommen.

Zielstrebig kamen mir immer Kommunisten vor, die sich untereinander auf dem Weg zum imaginierten Ziel heftig untereinander stritten. Aber ein Ziel als Dogma vor sich schieben. Als Paradiesersatz. Voll Anitfa. Umwälzstreber.

Es liest sich schon jetzt so, als würde ich nur gegen die eigene Themenvorgabe stänkern, Zielstrebig hinein in einen Brei. Ein Klos, ein Foufou. Zielstrebig zu Ende kommen. Hei, lass uns lieber ein wenig fluktuieren. Beim Bier auf der Avenue Madiba. Ave, sei gesegnet pozo.

Avepozo, Avenue Madiba. - Ave pozo, ave nue ma diva - heißt übersetzt: Heil Schlagloch, heil dir nackte Diva. Ja. Da wohn ich. A propos, die Beschreibung führt zielstrebig ins Abseits.


  Avenue_Madiba
 

Avenue Madiba. Zielstrebig ins Meer

 

Blick von der Kreuzung aus, wo der Herrmann einst zum Propheten der Kreisklasse B ernannt und berufen wurde.

Ganz ohne Dada und Fluxus.


24.4.2026
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Intermezzo
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Schon seit einem Monat ist die Zeit so eng, dass das schreiben weniger wurde. Zwischendrin war auch Besuch aus Deutschland hier in Togo und es machte Spaß, alles mal durch die Brille anderer zu sehen. Ein kleiner Bericht wird noch folgen.

Außerdem sind noch immer die Rollwägen aus Deutschland nicht vollständig ausgeladen. Nach zwölf Jahren wird erst klar, wie vollkommen vieles schief gelaufen ist. Aus einem Karton musste Oliven-, Kokos- und teure Bratöle entsorgt werden. Das war alles mal geplant, unmittelbar nach Togo verschifft zu werden aber das Schicksal und bösartige Menschen machten einen Strich durch die Pläne.

Was dabei aber schön ist, dass Überraschungen auftauchen, wie diese kleine Schnitzerei vom Vater.

 
 

Flaschenverschluss mit Korken. Cannstatter. Von Lothar Herrmann

 

Schade, dass ich kein Fotomaterial von seinen alemanischen Fasnachtsmasken habe,

Die letzten Tage recherchiere ich zu Benin. Es ist erschreckend, wieviel Geschichte verfälschender Blödsinn da in Suchmaschienen auftaucht. Alles wird scheinbar für die Schuld- und Sühnereligion zurechtgebogen, zwischendrin mit Ausflügen zum konstruierten Völkermord in Namibia.

Dies war nur ein kleines verbales Zwischenspiel. Denn nun muss ich Nicole Guiraud einen noch etwas längeren Brief als nur einen Geburtstagsgruß senden. Sie wird heute, den 24. April 80 Jahre alt.



..4.2026
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Kernenergie
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Als wir zu dritt nach Whyl getrampt sind um an den Protesten teilzunehmen geschah etwas sehr symbolhaftes.

Wir verpassten ein Ausfahrt und landeten in einem Vorort von Freiburg. Dort war eine Party von drei Schwestern veranstaltet in der wir durch die Frage auf dem Gehweg nach Orientierung landeten und wo wir dann mehrere Tage blieben. Unserem Protest gegen Atomkraft, fehlte dadurch eine gewisse Willensstärke, weil uns Liebe machen doch wichtiger war.

Zwar gurkte ich später noch eine Zeit lang mit dem Nein-Danke-Button hinten auf dem Auto rum, aber mit dem ausgehenden 20. Jahrhundert ging auch meine Ablehnung unter.. Umdenken, Umlenken und irgendwann so was wie Zielstrebig. Nur eben in eine andere Richtung wie der Großteil meiner Freunde und Bekannten. Man verliert bei solchen Prozessen auch immer welche davon, die Themen ganz besonders hitzig und impulsiv vertreten. So religiöse eben. Die, die heute Muslims reinschmuggeln. Um es mal vereinfacht auszudrücken. Vor denen wir, damals eine Widerstandsfaktor, Angst hatten, dass die auf Atomkraftwerke auch Anschläge machen könnten.

Sollten Sie immer noch den grünen Umweltverschmutzern, Nazikollaborateuren und Kriegsanhimmlern angehören und haben sich zufällig hierher verirrt, dann empfehle ich sehr eindringlich schon wieder den Kontrafunk, den ich eine Seite vorher schon lobte.


    „Der österreichische Energieunternehmer Thomas Eisenhuth, der Kernkraftingenieur Dr. Johannis Nöggerath, ehemaliger Präsident der Schweizerischen Gesellschaft der Kernfachleute, sowie Prof. Fritz Vahrenholt, ehemaliger Umweltsenator von Hamburg und ehemaliger Vorstandsvorsitzender großer Energieunternehmen, diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich am 40. Jahrestag des Reaktorunfalls von Tschernobyl über die Medienmärchen, die zum Thema Nukleartechnik bis heute verbreitet werden, über die politischen Fehlentscheidungen, die vor allem in Deutschland getroffen wurden, und über den Stimmungsumschwung in der Bevölkerung angesichts der verheerenden Deindustrialisierung durch Energiemangel."

 

Alle drei Experten waren mehr oder weniger ähnlich gepolte Zeitgenossen und ähnliche Ablehner wir ihr Prophet der Kreisklasse B. Es ist nur noch eine kleine Frage der Zeit, dass wir uns durchsetzen. Grün hat fertig. Hören Sie deshalb als wirkliche Empfehlung die Sonntagsrunde mit Burkhard Müller-Ullrich: Vierzig Jahre Tschernobyl-Panik.

Hochinteressant eine kurze Passage, wie die Gegnerschaft von den USA hochgezüchtet wurde, weil die wieder irgendwas mit Russland befürchteten. Das ist nicht das Thema von hier, aber heute sind die Grünen das dämlichdümmste Instrument des Deep State, das man sich vorstellen kann.

Und sind natürlich weiterhin gegen Kernkraft, damit unsere Industrie günstig von den Amis abgegriffen werden kann.

Lassen wirs. Ich hab gerade so gute Laune und höre mir die restlichen 15 Minuten an.

.....

Da kam dann die Geschichte der deutschen Stahlenmolke. Ich hab noch Tränen in den Augen vor lachen.





..4.2026
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... für welche die zufällig hier landeten

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irgendwann geht's hier weiter Weiter, immer weiter
 

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