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Galerie Peter Herrmann |
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Alte Kunst aus Afrika |
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| Thermolumineszenz- Expertise |
Widder |

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Gefäß für rituelle Zwecke
Benin, Nigeria
um 1750
Bronze
L-40 cm, H-40 cm
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| Abgebildet im Netz seit November 2025 |
Ein sehr ähnlicher Widder, bei dem es sich ebenfalls um eine Aquamanile, ein Wassergefäß, handelt, befindet sich im British Museum in London und wurde nach deren Angaben für zeremonielle Waschungen benutzt. Weiter steht dort, dieses Objekt sei vermutlich als Symbol königlicher Macht für den Altar eines Königs entstanden.
Der Widder steht in Benin für Männlichkeit aber auch für Beharrlichkeit und wurde traditionell bei der Ague-Zeremonie geopfert. Oba Esigie (-1550) entwickelte diese Zeremonie zu einem wichtigen Fest. Die naturalistische Darstellung ohne sympolische Überfrachtung spricht für das durch TL-Expertise bestimmte hohe Alter des Widders.
Vgl.:
W./ B. FORMAN, Philip DARK: Die Kunst von Benin, Prag 1960, S. 58/ 59.
Barbara PLANKENSTEINER (Hg.): Benin. Könige und Rituale. Höfische Kunst aus Nigeria, Wien 2007, S. 433. |
| Vergleichsobjekte: |
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Abbildungen: |
| British Museum, London |
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William B. FAGG: Bildwerke aus Nigeria, München 1963, S. 75. |
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W./ B. FORMAN, Philip DARK: Die Kunst von Benin, Prag 1960, Abb. 87. |
The National Commission for Museums and Monuments, Nigeria |
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Barbara PLANKENSTEINER (Hg.): Benin. Könige und Rituale. Höfische Kunst aus Nigeria, Wien 2007, S. 433. |
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