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Galerie Peter Herrmann |
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Alte Kunst aus Afrika |
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Thermoluminescence - Expertise
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Widder
Benin, Nigeria
um 1600 (400 J)
Bronze
H - 33 cm, L - 33,5 cm |
Ein sehr ähnlicher Widder befindet sich im British Museum in London. Allerdings handelt es sich bei dem Londoner Objekt um ein Aquamanile - ein Wassergefäß. Bronzeobjekte, wie Widder und Leoparden, wurden oft als Wassergefäße benutzt und für zeremonielle Waschungen benutzt. Obwohl dieser Widder dem Londoner Objekt sehr ähnlich ist, fehlen die aquamaniletypischen Öffnungen an Kopf und Nüstern. Dieses Objekt ist vermutlich als Symbol königlicher Macht für den Altar eines Königs entstanden.
Der Widder steht in Benin für Männlichkeit aber auch für Beharrlichkeit und wurde traditionell bei der Ague-Zeremonie geopfert. Oba Esigie (-1550) entwickelte diese Zeremonie zu einem wichtigen Fest. Die naturalistische Darstellung ohne sympolische Überfrachtung spricht für das durch TL-Expertise bestimmte hohe Alter des Widders.
Vgl.:
W./ B. FORMAN, Philip DARK: Die Kunst von Benin, Prag 1960, S. 58/ 59.
Barbara PLANKENSTEINER (Hg.): Benin. Könige und Rituale. Höfische Kunst aus Nigeria, Wien 2007, S. 433.
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Vergleichsobjekte: |
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Abbildungen: |
British Museum, London
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William B. FAGG: Bildwerke aus Nigeria, München 1963, S. 75. |
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W./ B. FORMAN, Philip DARK: Die Kunst von Benin, Prag 1960, Abb. 87.
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The National Commission for Museums and Monuments, Nigeria |
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Barbara PLANKENSTEINER (Hg.): Benin. Könige und Rituale. Höfische Kunst aus Nigeria, Wien 2007, S. 433. |
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